Die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz (N50° 27.692 E12° 29.511)

Der kleine Ort Morgenröthe-Rautenkranz ist der Geburtsort des ersten Deutschen im Weltall, Sigmund Jähn. Anlässlich seines Welraumfluges 1978 wurde ein Jahr später in Morgenröthe-Rautenkranz eine ständige Ausstellung zum ersten gemeinsamen Kosmosfluges UdSSR–DDR eröffnet. Nach 1990 wurde diese Ausstellung in eine Gesamtdeutsche Raumfahrtausstellung umgewandelt. Seit 1992 wird das Museum durch einen Verein betrieben. Neben der Geschichte der Raumfahrt und Weltraumforschung werden in der Ausstellung auch Originalraumanzügen und Forschungsgeräten ausgestellt. Für Raumfahrt-Fans ist der Besuch der Ausstellung ein unbedingtes MUSS.

Öffnungszeiten
täglich von 10.00 – 17.00 Uhr       (letzter Einlass 16.30 Uhr)

Eintrittspreise
Erwachsene        6.00 €
Kinder (6 – 16 J.)  3.50 €

weitere Preise und Informationen unter:
www.deutsche-raumfahrtausstellung.de/

 

Bikewelt Schöneck (N50° 23.351 E12° 20.605)

Die Stadt Schöneck ist eigentlich vor allem wegen ihrem Skigebiet bekannt und zieht im Winter zahlreiche Winterurlauber an. Im Sommer wird die Skiwelt aber zur Bikewelt Schöneck in der es inzwischen 5 Downhill-Strecken für jeden Geschmack und Fahrradtyp, auch einen Übungsparcour hat die Bikewelt zu bieten. Wer sich den anstrengenden Weg bergauf sparen will, kann hierbei bequem den Sessellift benutzen. Räder und Schutzkleidung können dazu vor Ort ausgeliehen werden.

Öffnungszeiten und Preise findet ihr unter:
www.bikewelt-schoeneck.de/

 

Topasfelsen Schneckenstein (883 m) (N50° 24.793 E12° 27.063)

Was hat das Vogtland mit dem britischen Königshaus zu tun? Ganz einfach: Ein Topas vom Schneckenstein fand Verwendung für die Königskrone!
Topas ist ein Mineral, das optisch an Edelstein erinnert und wegen dem gehäuften Vorkommens in der Region auch als „Sächsicher Diamant“ bezeichnet wird. Der Topas hat häufig eine gelbbraune, farblose, blaue bis rote Farbe und wird wie ein Diamant geschliffen und daher in der Schmuckherstellung verwendet. Im 18. Jahrhundert wurden am Schneckenstein durch die Zeche Königskrone Topase abgebaut, wobei rund zwei Drittel des Felsens abgetragen wurden. Seit 1938 steht der Felsen unter Naturdenkmal und ist ein beliebter Aussichtspunkt. Aber nachdem er immer wieder Ziel von „Hobbymineralogen“ und Plünderern wurde, musste er eingezäunt werden und der Zutritt wurde untersagt. Nach der Wiedervereinigung wurde der Zaun kurzzeitig entfernt, bevor er wieder errrichtet werden musste. Heute ist der Felsen bewacht und nur zu bestimmten Tageszeiten zugänglich.

Ganz in der Nähe befindet sich eine Mineralienausstellung, in welcher unter anderem die Topase vorgestellt werden.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet,
Montag ist Ruhetag.

Eintrittspreise
Erwachsene     5,00 €
Kinder (3 bis 14 Jahre)     3,00 €

Weitere Informationen und Preise unter:
www.schneckenstein.com/mz/

 

Besucherbergwerk Grube Tannenberg (N50° 24.972 E12° 27.574)

In der Lagerstätte Tannenberg wurde seit dem Ende des 15. Jarhunderts Zinnerz gefördet. Anfangs wurde das Erz vorwiegend aus Seifen und im Tagebau gefördert. Die Hochzeit des Bergbaus in dieser Region liegt dabei in den 1950er, wo bis zu 6000 Bergarbeiter tätig waren.
Das Besucherbergwerk ist seit 1996 für Besucher geöffnet und bei einer einstündigen Führung kann der 600 Meter lange Tannenbergstollen besichtigt werden. Dabei wird allerlei Wissenswertes Rund um die Förder- und Bergbautechnik vermittelt. Höhepunkt der Führung ist einer der größten bergmännisch geschaffenen Hohlräumen Sachsens. Der hier abgebaute Greisenkörer I hat einen Hohlraum von  60 m Länge, 100 m Höhe und einer Breite von 30 m hinterlassen. Der durch Grundwasser entstandene See wird mit Tageslicht ausgeleuchtet und hat eine Tiefe von etwa 70 m.

Öffnungszeiten/Führungen
Dienstag bis Freitag jeweils um 10.00, 11.30, 13.00 und 14.30 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag jeweils um 10.00, 11.30, 13.00 und 14.30 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene     4,50 €
Kinder (bis 13 Jahre)     2,00 €

Weitere Informationen und Preise unter:
www.schneckenstein.de/home.shtml

 

Sommerrodelbahn Mühlleithen (N50° 24.184 E12° 29.235)

Ein Spass für jedermann ist die Sommerrodelbahn Mühlleithen. Auf einer 800 m langen Bahn kan man sich alleine oder im Doppelschlitten den Berg „hinabstürtzen“. Dabei durchfährt hab 11 Kurven und eine Schikane bei bis zu 10% Gefälle. Funktionsbedingt kann bei Nässe, Regen oder Schneefall  kein Fahrbetrieb stattfinden.

 

Öffnungszeiten
Montag-Freitag : 13.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag und Ferien in Sachsen, Thüringen und Bayern: 10.00-17.00 Uhr

 

Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen (N50° 18.569 E12° 19.727)

Von der weltweit kleinsten Geige über die größte spielbare Tuba bis zum  größten Akkordeon gibt es über 3200 Instrumenten aus aller Welt zu  bestaunen. Man kann sich auch selbst an ausgewählten Exemplaren  probieren. Der Besucher erhällt einen Einblick in die 300 jährige Tradition des vogtländischen Musikinstrumentenbaus und in die Vielfalt der Musikinstrumente aus Afrika, Amerika und Asien. Daher sollte man als Besucher mindesten eine Stunde für den Rundgang durch das Museum einplanen.

Weitere Informationen unter:
www.museum-markneukirchen.de

 

Hüttels Musikwerkeausstellung Wohlhausen (N50° 19.070 E12° 20.657)

Mechanische Zithern, Grammophone und Glockenspiele waren einst tonangebend in Wohnzimmern, Wirtshäusern oder auf Rummelplätzen. In der großen Privatsammlung mechanischer Musikinstrumente in Wohlhausen, einem Ortsteil von Markneukirchen,  können Sie auf ca. 90 Quadratmetern etwa 100 Exponate entdecken, darunter Spieldosen, Orchestrions, Kirmesorgeln, einen mechanisch singenden Vogel bis hin zur vier Meter langen Konzertorgel. Alle Instrumente und Apparate sind dabei im spielbaren Zustand. Bei der 40-minütigen Führung werden alle Instrumente vorgeführt.

Öffnungszeiten:
täglich 9-16 Uhr und nach Vereinbarung

Eintrittspreise:
Einzelbesucher: 3 Euro
Kinder: 1 Euro
Gruppen ab acht Personen: 2 Euro pro Person

Weitere Informationen unter:
www.huettel-musikwerke.de

 

Göltzschtalbrücke (N50° 37.349 E12° 14.628)

Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt befindet sich zwischen Reichenbach und Netzschkau. Sie ist Teil der Eisenbahnstrecke Leipzig –Hof. Die Brücke überspannt mit  insgesamt 98 Bögen auf 4 Etagen das Göltzschtal.

Länge: 574 Meter
Höhe: 78 Meter
Bauzeit: 1846 – 1851

An der Brücke waren max. 1736 Arbeiter zeitgleich im Einsatz, dabei verloren 31 wärend der Bauarbeiten ihr Leben. Für die Brücke wurden über 26 Millionen Ziegelsteine und 17089 m³ Sand verbaut. Die Brücke ist eine reine Eisenbahnbrücke, welche zweispurig befahren wird und kann daher nicht nicht begangen werden. Es gibt aber in der Nähe viele Stellen von denen man einen tollen Blick auf die Brücke werfen kann.

http://www.goeltzschtalbruecke.de/

 

Elstertalbrücke (N50° 33.178 E12° 10.046)

Die Elstertalbrücke ist die „kleine Schwester“ der Göltzschtalbrücke und gilt als die Zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie befindet sich im wildromantischen Elstertal an der Einmündung der Trieb in die Weiße Elster. Sie ist ebenso Teil der Eisenbahnstrecke Leipzig – Hof und liegt zwischen Jocketa und Röttis.

Länge: 279 Meter
Höhe: 68 Meter
Bauzeit: 1846 – 1851

Für die Brücke wurden über 12 Millionen Ziegelsteine verbaut. Unter der Brücke hindurch führt die Elstertalbahn von Plauen nach Gera. Im Gegensatz zur Göltzschtalbrücke wurden hier nur zwei Etagen und Mittelbögen angelegt, die Brücke kann am Fuß der zweiten Bogenetage über einen Wanderweg begangen werden.

Wikipedia